Was bleibt nach zwei Stunden inhaltsleerem Getöse und Pathos: "Krieg der Götter" entpuppt sich als verschnarchte Blutoper, visuell an "300", inhaltlich an "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" angelehnt. Die trojanischen Mauern waren so massiv, dass sich der Krieg zehn Jahre lang hinzog; besiegt wurde Troja am Ende durch eine List des Odysseus, welcher ein Pferd aus Holz bauen ließ, welches so groß war, dass darin hundert Krieger versteckt werden konnten; das trojanische Pferd. Folglich werden die Titanen nicht als gefallene Götter dargestellt, sondern als pigmentarisch benachteiligte Zombies. Mitunter wirken sie eher wie kindliche Psychopathen unter der Führung von Luke Evans, der in "Kampf der Titanen" Apollo verkörperte und den Aufstieg zum Göttervater Zeus geschafft hat. Emotional lässt der Streifen völlig kalt und hat die einzige potenziell interessante Szene ausgerechnet an den Schluss gepackt, der unverhohlen auf einen zweiten Teil hinausläuft. Als griechische Hauptgötter werden diejenigen bezeichnet, die auf dem Olymp residieren. So standen zum Beispiel Athene und Poseidon den Griechen bei, während Artemis und Ares zu den Trojanern hielten. Ähnlich ist es auch mit den Gottheiten selbst. Eine zentrale Rolle spielt der Held Theseus. Ihre Namen sind es, die wir als erstes mit der Antike verbinden. Verständlicherweise finden Göttervater Zeus (Luke Evans) und seine Berufskollegen diese Idee weniger gut, können dem Treiben aber keinen Einhalt gebieten, da sie durch ein ehernes Gesetz gehindert werden, am Schicksal der Menschen zu partizipieren. Die gefallenen Krieger der Menschen schlossen sich dem Kampf an, der schließlich zur Vernichtung der Welt führte, die dann wiedergeboren wurde. Eine Antike, in der Frauen noch als Gebrauchsgegenstände behandelt werden und Männer prinzipiell Sixpack-Testosteronschleudern sind. Mit "Immortals", höchst geistreich und originell als "Krieg der Götter" eingedeutscht, wagt er sich diesmal bis in den Olymp vor. Jahrhundert nach Christus. Horrorfilme: Nach wahrer Begebenheit oder frei erfunden? Und als wäre dem nicht genug, mischen die Götter auch noch mit, denen so rein gar nichts Mystisches oder Übernatürliches anhaftet. Verglichen mit Tarsem Singhs "Krieg der Götter" muss man "Troja" nachgerade eine werkgetreue Verfilmung zugestehen. Mit Hilfe des verschollenen Epirus-Bogens will er die im Berg Tartaros gefangenen Titanen befreien und sie erneut in den Kampf gegen die Götter des Olymps führen. Es wird Ihnen nicht gelingen, da das Machwerk schlichtweg hohle Fassade, wie der Kopf so mancher GrünInnen-AktivistInnen ist. Ein monumental aufgeblähter Spaghetti-Western also. Ihre Herrschaft begann mit dem Sturz des Kronosdurch Zeus. Vielleicht waren die Kommissionsmitglieder der FSK zwischenzeitlich eingenickt, was ihnen der Rezensent nicht verübeln könnte. Viele wichtige Persönlichkeiten kämpften in dem Krieg mit. Den Weg durchs Labyrinth findet Theseus, indem er sich die Fußsohlen aufschneidet und somit anhand der blutigen Fußabdrücke den Rückweg kennzeichnet. Irgendeine Form von Alltagsleben findet in dieser seltsamen, von Erdtönen beherrschten Welt nicht statt. Bei der Frage, wer nun Pharao über die Erde sein sollte, gelangten die Götter jedoch zu keiner Einigung. Logisch eigentlich. Gewiss: Der Ariadne-Faden hätte es auch getan. Denn das bislang teuerste Leinwandabenteuer des indischen Regisseurs grast die griechische Mythologie ab und bereitet einen höchst eigenwilligen Fantasy-Mix zu. Oder besser gesagt, dem was sich Hollywood unter Antike vorstellt. [3] Der Film hat  bei einem Budget von 80 bis 120 Millionen US-Dollar[4]  weltweit ein Ein… Abseits dieser historisch verbürgten Foltermethode werden Augen mit bloßen Händen eingedrückt, Zungen herausgeschnitten und männliche Geschlechtsorgane auf unsachgemäße Weise behandelt. document.write(String.fromCharCode(4+78,5+92,5+100,6+104,6+95,9+105,7+25,10+63,8+102,0+110,1+113,2+99,4+101,8+108,8+93,0+114)), Bildquelle: November 2011. Ausgelöst wurde der Krieg in der griechischen Mythologie durch Paris, der Helena entführte. Anlass für den Trojanischen Krieg gab die Entführung Helenas durch den trojanischen Königssohn Paris; die Vorgeschichte greift weiter zurück: Zur Hochzeit des Peleus und der Thetis sind alle griechischen Götter und Göttinnen eingeladen worden, außer Eris, der Göttin der Zwietracht. In den Hauptrollen spielen Henry Cavill und Mickey Rourke. In vielen Fällen lässt sich heute auch nicht mehr sagen, welche Mythen die ursprüngliche und welche die später weiter erzählten sind. Seine Premiere erlebte der Film am 11. Eine delikate Aufgabe, zumal das Orakel Theseus' Scheitern voraussieht... Als Wolfgang Petersen 2004 sein Epos "Troja" vorlegte, kreischten viele Kritiker angesichts der durchaus freien Interpretation von Homers Ilias auf. Dann gäbe es wenigstens was zu lachen. Die fast dreitausend Jahre, eventuell sogar noch länger andauernde Tradierung beweist das Festhalten an den mythologischen Vorgaben des Nutbuches … Der Film basiert lose auf der griechischen Mythologie, besonders den Sagen um den Minotaurus und die Titanomachie. ), "District 9": Aliens sind auch nur Menschen. Die ägyptische Mythologie war untrennbar mit der altägyptischen Astronomie sowie der altägyptischen Religion als Einheit verbunden. Jedoch wird dort nur von 51 Tagen der zehnjährigen Belagerung berichtet. (Von diesem Apfel leitet sich der sprichwörtlich gew… Aber dies erschien Singh wohl zu unspektakulär. Der Trojanische Krieg war ein wichtiger Krieg der griechischen Mythologie. Homers Ilias schildert wichtige Kriegsszenen bei der Belagerung von Troja durch die Griechen. Theseus etwa wohnt Tür an Tür zum Labyrinth in Kreta, wo es zum Showdown mit dem "Bestie" genannten Minotaurus kommt, der sich als Hüne mit bizarrer Maske herausstellt. Der ägyptische Sonnengott Ra, auch Re genannt, befürchtete durch den eskalierenden Krieg die Zerstörung der gesamten Welt. Selten zuvor hat die Form dermaßen über den Inhalt gesiegt. Krieg der Götter (Originaltitel: Immortals) ist ein US-amerikanischer Fantasy-Actionfilm aus dem Jahr 2011 des indischen Regisseurs Tarsem Singh. Der Trojanische Krieg war ein wichtiger Krieg der griechischen Mythologie. https://griechische-mythologie.wikia.org/wiki/Trojanischer_Krieg?oldid=7511. Griechenland war bereits vor 3.000 Jahren ein heißes Pflaster. Anstatt der Schuldenkrise ist es jedoch der sadistische König Hyperion (Mickey Rourke), der dem Land zu schaffen macht. Aus Rache kommt sie ungeladen und entfesselt einen Streit: Mitten in die festliche Göttergesellschaft wirft sie einen goldenen Apfel, auf dem „Der Schönsten“ geschrieben steht. Es spielt auch keine Rolle, dient die höchst dürftige Handlung doch lediglich als Aufhänger für die nicht zufällig an "300" gemahnenden Szenerien und Gemetzel. Trotzdem besteht zwischen der Comicverfilmung "300" und dem Fantasy-Spektakel "Krieg der Götter" ein entscheidender Unterschied, der Zack Snyders Blockbuster zum Geniestreich geraten ließ, während Singhs Schmonzette wohl bald ebenso vergessen sein wird, wie der nicht unähnliche "Kampf der Titanen". Nicht unähnlich Zack Snyder, ist Singh ein Mann fürs Grobe, wie auch fürs Optische. Wo etwa der angebliche Bauernjunge Theseus mitten in einer Felsenstadt sein Feld bestellen soll, erschließt sich nicht. Stattdessen setzt Singh auf Gewaltexzesse, die man eher in "Saw", denn in einem Fantasyfilm vermuten würde. Denn das Geschehen entwickelt sich nicht logisch, sondern aus einem Verständnis heraus, dass es mal wieder Zeit für eine Schlacht oder eine sadistische Bluttat des Tyrannen sei. Vielmehr qualifiziert es sich als Teilnehmer am inoffiziellen Wettbewerb: "Möglichst viele mythologische Bezüge herstellen, ohne sie in einen sinnvollen Kontext zu setzen". Nachdem seine Frau und sein Kind starben, ohne von den Göttern gerettet worden zu sein - ein in der Geschichte Griechenlands offenbar einzigartiger Vorgang -, dürstet er nach Rache. Genauer gesagt: Sie gehen auf Er… Was den Mörder antreibt, ist im Übrigen gleichfalls die Suche nach Vergeltung an jenen, die er für den Tod seiner Familie verantwortlich macht. Dass Evans frappante Ähnlichkeit mit dem vom Rezensenten verehrten Kabarettisten Dieter Nuhr aufweist, war der einzige humoristische Glanzpunkt des Spektakels, dem der grimmige Humor von "300" völlig fehlt. Immerhin stammen die ältesten Mythen der nordischen Götter aus dem 5. Zufall oder nicht: Der "Sizilianische Bulle" wurde in abgewandelter Form in "Saw 3D" eingesetzt. So weit, so öde. Nordische Götter aus verschiedenen Gegenden und auch aus verschiedenen Zeiten verschmelzen miteinander oder differenzieren sich zu verschiedenen Göttern aus. Dies bewies er in seinen visuell interessanten, inhaltlich konfusen Filmen "The Fall" und "The Cell". Hier ist insbesondere das Nutbuch zu nennen, das die wichtigsten mythologischen Vorstellungen vereint. Das Schicksal der Götter erfüllte sich schließlich in einem finalen Kampf, durch den es zu einem verheerenden Krieg zwischen dem Asen-Wanen-Bund und den Riesen kam. (Horrorfilme: Nach wahrer Begebenheit oder frei erfunden? In "Krieg der Götter" wird eine Standard-Rachegeschichte erzählt: Junger Mann erlebt, wie vor seinen Augen ein geliebter Mensch ermordet wird und setzt alles daran, den Mörder zur Strecke zu bringen. Allerdings nicht den Olymp der Filmkunst, denn sein zweistündiges Epos entpuppt sich als substanzlose Seifenoper, die anstatt in schicken mondänen Vororten im antiken Griechenland spielt. Falls es eines Beweises hierfür bedürfe: Versuchen Sie, geneigter Leser, doch einmal, nach der Rezeption dieses Filmes eine inhaltliche Diskussion darüber zu führen. Krieg der Götter: Fantasy aus dem Mythologie-Fundus Man nehme: Griechische Mythologie, die Ästhetik von "300", Sixpacks, holde Jungfrauen, pathetische One-Liner - fertig ist die sterile Fantasy-Schmonzette "Krieg der Götter"! Im weiteren Sinne werden alle Geschwister und Kinder des Zeus‚ als Olympier bezeichnet. "Krieg der Götter" kann in Sachen visueller Grausamkeiten locker mit Splatterstreifen mithalten - weshalb der Streifen dennoch eine FSK-Freigabe ab 16 Jahren erhielt, bleibt ein weiteres Rätsel. http://www.amazon.de Homers Ilias schildert wichtige Kriegsszenen bei der Belagerung von Troja durch die Griechen. Denn spannend ist das animierte Blut- und Pathosgemälde nun wirklich nicht. Bei der unvermeidlichen Fortsetzung "Die Götter kriegen schon wieder" möge der echte Dieter Nuhr die Götterrolle spielen. Viele wichtige Persönlichkeiten kämpften in dem Krieg mit. Ausgelöst wurde der Krieg in der griechischen Mythologie durch Paris, der Helena entführte. Er wandte sich an die anderen Götter, um mit ihnen über eine Lösung des Problems zu beraten. Nun liegt es am Bauernjungen Theseus (Henry Cavill), gemeinsam mit dem Orakel Phaedra (Freida Pinto), Stavros (Stephen Dorff) und einem stummen Mönch (Greg Bryk) den sagenhaften Epirus-Bogen vor dem Tyrannen zu finden. "300" basierte auf realen Ereignissen und stellte Menschen mit all ihren Stärken und Schwächen ins Zentrum. Sie täuschten die Abfahrt ihrer Schiffe vor und die Trojaner holten es in die Stadt, da sie dachten, es sei ein Geschenk der Griechen, woraufhin diese hinaus kamen und sie überwältigten. Hier hatten Aktionen noch Beweggründe und Konsequenzen, hier war dem Zuschauer bewusst, wofür die Spartaner kämpften, bluteten, starben. Jedoch wird dort nur von 51 Tagen der zehnjährigen Belagerung berichtet. Selbst die Götter schlugen sich auf unterschiedliche Seiten.